Expertengespräch am 15. September 2021 von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Im Rahmen unserer laufenden Expertengesprächsreihe „Klimaschutz durch Innovation und Technologie“ laden wir Sie zum sechsten Expertengespräch mit dem Thema „Luftfahrt: Eine Schlüsselbranche auf dem Weg zur Klimaneutralität“ ein.

Wir freuen uns, dass wir für die konkreten Innovationsbeispiele Herrn Dr. Stefan Weber, Leiter Entwicklung und Technologie von MTU Aero Engines AG, Herrn Alexander Reinhardt, Leiter Politik von Airbus Group, und Herrn Dr. Christoph de Beer, Leiter Politische Beziehungen von der Lufthansa Technik AG, gewinnen konnten. 

Während der Gespräche haben Sie die Möglichkeit, live Fragen zu stellen. Schicken Sie uns gerne Ihre Fragen auch vorab an industrie@wirtschaftsrat.de

Letzte Nachricht: vor 1 Woche, 2 Tagn
  • Ellen Lackner LV Hamburg : Danke für den sehr interessanten Austausch
  • Gast_9891 : Sehr gute Vorträge - vielen Dank!
  • Stefan Merkle : Vielen Dank !
  • Gast_9350 : Vielen Dank für die hervorragende Veranstaltung und Dank den sehr kompetenten Referenten. Hans Melchiors
  • Rainer Ortmann ( Bosch Thermotechnik GmbH) : Herr Böhm: Meine Frage bezog sich auf Ihren Vergleich der CO2-Emissionen der H2-Brennstoffzelle versus Diesel-Generator. Eine H2-Brennstoffzelle emittiert ja gar kein CO2, weil es kein C (Kohlenstoff) gibt (sondern nur H2). Bei einer Methanol-Brennstoffzelle muss es ja CO2-Emissionen geben, da Methanol C enthält (CH3OH). Für weitere Details gerne meine Kontaktdaten: rainer.ortmann@de.bosch.com
  • Dr.-Ing. Wolfram Apitzsch (LV BB) : Doch noch mal AKW: Die Idee von Boris Johnson zu dezentralen, kleineren AKW, die planmäßig in China vsl. ab nächstem Jahr in Serie gebauten Thorium-Reaktoren und der Fakt, dass auf Schiffen schon lange kleine AKW funktionieren geben auch Hoffnung.
  • Ulf Nashan : Sehr geehrter Herr Apitzsch, ich sehe das auch so wie Sie. In vielen Ländern Europas werden neue KKW geplant und vor allem die Chinesen werden sehr stark auf diese Technologie setzen. Und wir sollten den Mut zu der Diskussion haben.
  • Gast_9891 : Herr Apitzsch muss Ihnen Recht geben, es wird keine Alternative zu neuen AKWs geben.die Kosten pro KW Stunde muss deutlich herunter, wäre auch ja mal ein Thema im Wahlkampf gewesen.
  • Gast_2600 : Sehr geehrte(r) Herr / Frau Weert Zell, die Transportaufgabe wird perspektivsch nicht verschwinden - im Gegenteil noch zunehmen. Energiewende ist bereits heute eine Europäische Herausforderung und der Europäische räumliche Ausgleich heute schon eine Kernaufgabe des Übertragungsnetzes. Wir gehen davon aus, dass auch künftig Erzeugung und Verbrauch räumlich auseinanderfallen und damit Transport erfordelrich sein wird. Unsere Simulation bestätigt das auf Europäischer Ebene. Deshalb sind alle Investitionen non-regret und langfristig erfoderlich. mfg Werner Götz
  • Dr.-Ing. Wolfram Apitzsch (LV BB) : Noch mal AKW: Wir haben Atommüll, der bis zu 300 Jahre unsere Energieversorgung sichern könnte, wenn er zur Energieerzeugung genutzt würde. Kernschmelzen sind mit AKW neuer Generation (Dual-Fluid, Thorium) m.W. ausgeschlossen. Man muss das Thema Atomkraft offensiv in Deutschland diskutieren, wir können uns nicht aus Angst davor "vergraben". Windkraft, Solarenergie oder Energieimporte sind kaum eine Lösung unserer Probleme.
  • Weert Zell, Würselen : Frage an Herrn Götz: bis 2045 (oder im langsamen Ausbautempo sogar länger) werden ständig wachsende Strommengen entlang der Trassen transportiert werden müssen. Kommt man dann an Sprungbedarf, d.h. Notwendigkeit kleiner Leitungen zu dicken Leitungen, sodass mehrfaches Invest für die gleiche Transportstrecke entsteht?
  • L. Gossen : Wie werden Brennstoffzellen aufgeladen/recycelt und können diese auch im Miniformat theoretisch in z.B. Mobilfunkgeräten in Zukunft verwendet werden?
  • Gast_6520 : Gast_9350 : Gibt es eine staatliche Förderung für dieses Verfahren? ... bezog sich doch auf Phosphor ...
  • Weert Zell, Würselen : Herr Böhm, wie gut lässt sich die Brennstoffzelle einsetzen in weniger entwickelten Ländern, in denen das Thema Wartung und Indstandsetzung aus meiner Erfahrung oft ein wenig beschriebenes Blatt ist.
  • Dr. Rolf-Christian Wentz : Sehr geehrter Herr Böhm, wo und wie wird der Wasserstoff produziert, den Sie z.B. in Ihren Anlagen in Indien einsetzen?
  • Rainer Ortmann ( Bosch Thermotechnik GmbH) : Sehr geehrter Herr Böhm, rechnen Sie die CO2-Emissionen bei H2-Brennstoffstellen mit 0 (Null)? Wie wäre der Vergleich bei den CO2-Emissionen zur Methanol-Variante? Danke!
  • Gast_6214Juan Brackins Romero : Was wäre das Problem Methanol durch Ethanol zu ersetzen?
  • Dr. Rolf-Christian Wentz : Sehr geehrter Herr Böhm, berücksichtigt die von Ihnen dargestellet CO2-Einsparung auch die CO2-Emissionen der Wasserstoffherstellung?
  • Ulf Nashan : Sehr geehrter Herr Dr. Götz, vielen Dank für die Antwort. Wieviel Leistung Windkraftwerke und PV brauchen wir denn um in der Dunkelheit und bei Windstille diese 46 GW zur Verfügung zu stellen? Oder sind das dann Gaskraftwerke, die als Basis und Reserve genutzt werden müssen?
  • Gast_2600 : Sehr geehrter Herr Apitsch, ich glaube, dass die Kernenergie in Bezug auf Akzeptanz und politische Durchsetzbarkeit in Deutschland nicht möglich sein wird. mfg
  • Christian Rucker (SFC Energy AG) : Sehr geehrte Damen und Herren, gerne können Sie auch mich hinsichtlich Rückfragen zu Herrn Böhms Vortrag kontaktieren: christian.rucker@sfc.com. Freundliche Grüße
  • Gast_2600 : Sehr geehretr Herr Nashan, wir gehen bei vollständiger Decarbonisierung nach wie vor davon aus, dass ca. 46 GW gesicherte Leistung erfoderlich sein wird um genau diese Zeiten abzudecken. mfg Werner Götz
  • Gast_2600 : Sehr geehrter Herr Ortmann, in der tat ja - wir haben vor 2 Jahren eine digitale Plattform (DA/RE) entwickelt um genau diesen kleinen Einheiten zu orchestrieren. Der Pilot ist erfolgreich abgeschlossen, das System wird noch im Oktober Baden-Württemberg weit live gehen. mfg W. Götz
  • Gast_2600 : Sehr geehretr Herr von Wendorff - das hoffe ich nicht - der Erhalt der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist eine Herausforderung die wir sehr ernst nehmen - ich sehe den netzausbau aktuell nicht als den größten Kostentreiber. Aber auch hier werden udn müssen wir auf Effizienz achten. Zeit und Geld sind wie bei allen technischen Projekten verwoben. Deshalb wird eine schnelle Umsetzung dr Projekte auch Capex reduzieren. mfg W. Götz
  • Gast_9350 : Gibt es eine staatliche Förderung für dieses Verfahren?
  • Gast_9891 : Wieviel kostet ein Kilogramm recyceltes Phospor im Vergleich zum Import Phospor und wieviel CO2 wird bei der Verbrennung frei?
  • Gast_2600 : Sehr geehrter Herr Wentz, im aktuellen NEP ist die höher Auslastung des Bestandsnetz durch Innovation und optimierten Betrieb mit ca. 20 % Kapazitätsgewinn angenommen. Die Massnahmen sind hier vielschichtig z.B optimierte Systemsteuerung, Einsatz von Phasenschiebern, Netzboostern oder Witterungsabhängiger Freileitungsbetrieb. Technisch bin ich optimistisch, genehmigungsrechtlich sehe ich aber auch hier Umsetzungsschwierigkeiten. mfg Werner Götz
  • Christian Rucker (SFC Energy AG) : Sehr geehrte Damen und Herren,
  • Dr. Rolf-Christian Wentz : Sehr geehrter Herr Wilms, sie setzen in Ihrem Verfahren grüne Energie ein, die in Zukunft ein sehr knappes Gut sein wird. Wie sieht die Nettobilanz Ihres Verfahrens aus im Sinne einer CO2-Vermeidung mit und ohne Einsatz von grüner Energie?
  • Gast_2600 : Sehr geehrter Herr Wentz
  • Dr. Rolf-Christian Wentz : Sehr geehrter Herr Dr. Götz, wie groß ist die Wirkung der Innovationen für ein intelligentes Stromnetz auf die Übertragungskapazität und wie ist der Status der Machbarkeit?
  • Felix von Wendorff : an Dr. Götz: Gibt es eine Zukunft für Energie Intensive Industry in Deutschland oder werden die auf grund höhe Energiekosten aus dem Markt getrieben?
  • Rainer Ortmann ( Bosch Thermotechnik GmbH) : Herr Dr. Götz: Würden es Ihnen helfen, die wegfallende gesicherte Leistung durch viele kleine Einheiten wie KWK (z. B. Brennstoffzelle) zu ersetzen? Diese könnten intelligent verschaltet (Smart Grid) sowie mit Wasserstoff betrieben werden (CO2-frei). Bei Bosch arbeiten wir an entsprechenden Geräten.
  • Ulf Nashan : Sehr geehrter Herr Dr. Götz, welcher Energieproduzent produziert die nötige Energie zukünftig aus ihrer Sicht im Winter bei Windarmut? So wie es in diesem Jahr im Winter schon war?
  • Dr. Rolf-Christian Wentz : Frage an alle 3 Vortragende: Wie leicht skalierbar ist Ihre Idee / Innovation in ganz Deutschland?
  • Dr.-Ing. Wolfram Apitzsch (LV BB) : Mir scheinen AKW der neuen Generation (Dual-Fluid, Thorium, ...) für die energieintensive Wasserstoffwirtschaft unverzichtbar. Wie sehen das die drei Vortragenden?
  • Wirtschaftsrat : der Talk beginnt in wenigen Minuten. Wir danken für Ihre Geduld.
  • Wirtschaftsrat : Sehr geehrte Mitglieder,
  • Gast_8592 : Wir werden in 2022 in Vechta aus organischen Stoffen h2 gewinnen. Ist der so hergestellte h2, grüner h2? Die Schlämme werden nicht verbrannt, sondern unter Druck und Temperatur recycelt
  • L. Gossen : Sollte man nicht lieber die Fördergelder und Mühen für die Entwicklung von z.B. Wasserstoff-Antrieben nutzen, als für die Überbrückungslösung E-Auto, in denen uns die Asiaten sowieso weit voraus sind?
  • Wirtschaftsrat : Herzlich willkommen beim Wirtschaftsrat: Bitte schreiben Sie Ihre Fragen in diesen Chat.