Expertengespräch am 8. Dezember 2021 von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Im Rahmen unserer Expertengesprächsreihe „Klimaschutz durch Innovation und Technologie“ findet das 11. Expertengespräch unter dem Motto „Sonne, Satelliten und Siliziumdioxid – Neue Technologien und Geschäftsmodelle für den Klimaschutz“ am Mittwoch, den 8. Dezember 2021, von 16.00 bis 17.30 Uhr statt.

Wir freuen uns, dass wir für die konkreten Innovationsbeispiele Mario Kohle, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter, Enpal GmbH, zum Thema: „Solar endlich einfach – Wie innovative Geschäftsmodelle den Solarmarkt disruptieren“ und Frank Gmach, Senior Marketing Manager, Evonik Operations GmbH, zum Thema: „CALOSTAT: Wie ein rezyklierbarer Dämmstoff die Bauwirtschaft revolutioniert“, gewinnen konnten.

Mit der Vorstellung unternehmerischer Leuchtturmprojekte übermittelt der Wirtschaftsrat das klare Signal, dass die Industrie in Deutschland wandlungsfähig, innovativ und technologisch führend ist. Der Weg zur Klimaneutralität ist voller Herausforderungen, birgt aber auch enorme Chancen. Wie können wir in Zukunft mit regenerativen Energiequellen die bestehende und wachsende Nachfrage nach Strom decken? Gibt es heute schon Lösungen, welche die Energieeffizienz der Industrie in Deutschland deutlich verbessern können und gleichzeitig nachhaltig sind? Diese und weitere Fragen möchten wir im Rahmen unserer Expertengespräche mit Ihnen diskutieren und beantworten.

Während der Gespräche haben Sie die Möglichkeit, live Fragen zu stellen. Schicken Sie uns gerne Ihre Fragen auch vorab an industrie@wirtschaftsrat.de.

Letzte Nachricht: vor 1 Monat, 2 Wochen
  • Dr. Wolfram Apitzsch (LV LBB) : Danke, war interessant.
  • Andreas Gabriel (MVV Energie AG) : Vielen Dank, das Thema Fachkräftemangel im Bereich Elektroinstallationen ist richtig. Gute Idee mit der "Academy". Viel Erfolg weiterhin.
  • Gast_3407 K.Butschek : Gebäudestatik?
  • Gast_3407 K.Butschek : Problem Statik?
  • Andreas Gabriel (MVV Energie AG) : Zu Enpal: Verfüguen Sie über eigene Handwerkskapazitäten oder generieren Sie ausschließlich Leads für Handwerker die die Projekte dann umsetzen müssen?
  • Gast_4414 : wird Calostat ausschließlich in Deutschland produziert, wird hierfür Ökostrom verwendet?
  • Henning Tiedge : Wie werden Sie mit Häusern im Bestand, insbesondere historischen Gebäuden verfahren? Werden die Schmuckfassaden hinter Dämmplatten verschwinden?
  • Gast_4414 : wieviel kWh sind von einem durchschnittlichen Einfamilienhausdach pro Jahr über die Photovoltaikanlage erzeugt werden?
  • Ulf Nashan : Gibt es Konzepte für große Gebäude mit einer Eigentümergemeinschaft die umsetzbar sind und effizient sind?
  • Chris Rihm aus Mannheim : Wie ist Ihre Einschätzung im Hinblick auf die zeitliche Schiene, um 50% der deutschen Dächer mit Photovoltaik zu bestücken und was mus die Poltik hier listen, um das umzusetzen? Sie sprachen davon, dass Sie aktuell rund 1000 Dächer im Monat bestücken - wie viele Dächer könnten Sie maximal im Jahr mit Ihrem Konzept aktuell bestücken? Ansonsten vielen Dank für den Vortrag - ich habe mich gerade im Portal angemeldet und lasse mir mal ein Angebot von Ihnen erstellen; spannendes Projekt - weiterhin viel Erfolg.
  • Dr. Wolfram Apitzsch (LV LBB) : AKW haben doch Sinn, wenn man damit Jahrzehnte aus vorhandenem Atom-Müll Energie produzieren könnte. Das scheint möglich. Kleine AKW funktionieren übrigens seit sehr langer Zeit auf Schiffen und U-Booten.
  • Barbara Fiala : Sie hatten das Recycling erwähnt. Wie läuft das genau? Wer sind hier ihre Partner?
  • Dr. Christian Dresel : Laut der Universität Graz stehen in Deutschland 26000 Quadratkilometer Dachfläche nutzbar zur Verfügung, daß entspricht 1500 TWh Ertrag pro Jahr, dem Doppelten von dem was wir für die Energiewende brauchen.
  • Rainer Ortmann : Ihr Solar-Konfigurator führt zu dem Ergebnis, dass eine ENPAL-Solaranlage nicht auf ein Walmdach mit Flachziegeln gebaut werden kann. Woran liegt das?
  • Barbara Fiala : Wie sieht es denn mit den Handwerkern aus, die das montieren sollen? Höre immer wieder, dass wir hier zu wenig Fachkräfte haben. Zweiter Punkt, sind unsere Verteilnetze entsprechend gerüstet?
  • Dr. Wolfram Apitzsch : Dezentrale AKW neuer Technologie (Kühlung mit Salz oder Blei, keine Kernschmelze, Verbrennung Atommüll) sollten ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Ohne Kohle und ohne Gas produzieren wir Blackouts.
  • Gast_6536 Hans-Ulrich Batzke : Wie steht der Wirtschaftsrat zu der Frage, dass bei den CO2-armen Technologien auch die Nutzung der Atomenergie eine Rolls spielen sollte, zumal inzwischen nicht wenige Industrieländer diesen Weg verfolgen.. Besonders auch unter dem Aspekt, dass man gegenwärtig an der Technologie arbeitet, die die "Restenergie" aus dem sogenannten Atommüll nutzbar macht.
  • D. Laidane : Hallo in die Runde.
  • Wirtschaftsrat : Herzlich willkommen beim Wirtschaftsrat: Bitte schreiben Sie Ihre Fragen in diesen Chat.

#Leuchtturmprojekt 19: TransnetBW – Energiewende vom Ende her gedacht!

Wenn wir den EE-Zubau bis 2045 in der Geschwindigkeit fortführen, die wir aktuell an den Tag legen, dann werden die Ziele für Klimaneutralität deutlich verfehlt! Für die Einhaltung der Klimaziele ist ab sofort mindestens eine Verdoppelung des Ausbaus Erneuerbarer Energien notwendig! Wenn dies nicht geschieht, dann müssten wir entsprechend exponentiell den Ausbau in den Folgejahren noch mehr beschleunigen oder wir werden die Klimaziele nicht erreichen, mit all den bekannten und absehbaren Konsequenzen. Laut einer von TransnetBW vor einem Jahr erarbeiteten Studie (https://www.transnetbw.de/stromnetz2050/) führt die Dekarbonisierung zu einem Stromüberschuss im Norden Deutschlands und einer sehr hohen Stromnachfrage im Süden der Bundesrepublik,

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